Frontier Markets


1998 -2010 galt mein Fokus ausschließlich sogenannten Frontier Markets. Märkte, die kaum jemand verstand, viele ignorierten. Eine ausführliche Beschreibung findet Du in diesem PDF zur Ostinvestor Strategie 1999-2010

Das Ergebnis? Reihenweise extrem hohe Renditen – und ein Lernprozess darüber, wie wichtig es ist wirklich eigene Entscheidungen zu treffen. Wie wichtig es ist selbst zu denken.

Wie ich angefangen habe:

Mein Schwerpunkt lag im Baltikum – vor allem in Estland.
Warum gerade dort?

  • 1988/99-Krise: Der gesamte russische Markt ging in den Keller.

  • Estland erholte sich sehr schnell

  • Die meisten Anleger sahen aber nur „Russland-Risiko“ und blieben draussen.

  • Ich sah niedrige Bewertung + solides Fundament + enorme Chance.

Während der breite Markt zurück blieb, explodierte der estnische Index – um mehr als 600% in nur 4 Jahren.

Dank geschickter Titelwahl stieg mein Portfolio deutlich stärker.

Alle dachten: „Frontier? Zu exotisch.“
Ich dachte: Unentdeckte Chancen = Alpha pur.

Später zog ich weiter in andere Frontier-Märkte. Mit Resultaten, die viele Investments in Industrieländern alt aussehen liessen. Zunächst an die Börse Bulgarien – aus Gründen, die im obigen PDF geschildert werden. Der dortige Gesamtmarkt – und mein Portfolio noch mehr – legte rasanter als Estland zu:

Warum Frontier funktioniert(e):
  1. Kein Überfluss an Kapital → Extreme Unterbewertungen.
  2. Frühe zyklische Erholung → Marktaufwärtsbewegungen, bevor „alle“ es bemerkten.
  3. Massive Ignoranz der Mehrheit → Fehlbewertungen = jahrelange Chancen.

Das ist Alpha, nicht Zufall.
Ich habe gelernt: Um an den Börsen dieser Welt Geld zu verdienen, muss ich selbst denken.

Aber: Die Welt verändert sich

Nach der Subprime-Krise 2008/09 änderten sich die Chance/Risikoprofile dieser Märkte.

Und ich tat, was jeder ernsthafte Trader macht:
👉 Strategie anpassen, wenn sich die Fakten ändern.

Was danach kam

Seit 2010 ist meine Methode primär:

✅ Technische Analyse
✅ Sentiment-Analyse

weil sie mir zeigen, wie Marktteilnehmer wirklich denken und handeln. Vom Schreibtisch aus – ich muss nicht mehr dauernd reisen um Infos zu sammeln.

Zwar reise ich auch heute noch gern – aber nur aus Lust, nicht aus Informationszwang. Das Internet liefert genug.

Stefan Laxhuber


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